Hören und Sprechen

Erweiterungen zum c't-Bot

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Atomos
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Hören und Sprechen

Beitrag von Atomos » 10 Mär 2006, 14:39

Tach,

mein Sohn (fast 10) erwartet, dass ein Roboter hört und spricht. Hören ist knifflig, zumindest wenn auf das Gehörte sinnvolle Aktivitäten folgen sollen ;-), fangen wir also mit dem Sprechen an.

Der Ansatz, vorher gespeicherte (aufgenommene) Dinge abzuspielen gefällt mir nicht. Daher habe ich nach "echter" Sprachsynthese gesucht und das hier gefunden: SpeakJet (http://www.speakjet.com/).
robotikhardware.de hat geschrieben:SpeakJet ist ein neuartiger Sprachsynthesizer welcher sehr einfach per RS232 (TTL) angesteuert wird und aus Phonemen (verschiedenen Lauten) Wörter und ganze Sätze erzeugt und ausspricht. Dadurch lassen sich quasi mit geringen Speicherbedarf per Controller oder PC beliebig viele Sätze aussprechen. Zudem verfügt der Chip noch über eine ganze reihe weiterer Sound-Effekte. Das schöne an der Sache ist, das der Chip mit äußerst geringer Außenbeschaltung auskommt.
Was haltet Ihr davon? Ich bin kurz davor, meinem Spiel- äh Forschungstrieb :D zu folgen und so ein Ding zu kaufen.

Ich habe folgende Bezugsquellen in Deutschland gefunden:
- www.robotikhardware.de (daher stammt obiges Zitat)
- www.sander-electronic.de

Es gibt sogar eine Yahoo-Gruppe dazu.

Gruß
Thomas

VDX
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Beitrag von VDX » 10 Mär 2006, 16:28

Hi Thomas,

... auf jeden Fall interessant - vor allem, wenn der bot sich im 'Publikumsbereich' bewegt, oder Wach-Aufgaben übernehmen soll: "Aus dem Weg!" oder "Stehenbleiben, oder ich mach Krach!" :lol:

Wenn's per RS232 geht, kann entweder der bot selber (Speicherbedarf für die Phonem-Codes) oder ein BT-Link die Sysnthese starten - mit einem BT-Link wäre allerdings auch eine Audioverbindung mit Mikrofon und Lautsprecher drin (z.B. 2-Kanal BT-Audio-Weiche, Conrad oder Völkner?), dann kannst du mit deinem Sohn per bot-Interface 'kommunizieren' :wink:

Ciao, V2

eax
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Beitrag von eax » 10 Mär 2006, 22:55

Hi,
über eine akutische Ausgabe habe ich auch schon nachgedacht! Ich finde das wäre eine lustige Erweiterung ;)
Aber erstmal weiter mit der Grundversion rumspielen :)

Gruß Timo

chrimo
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Beitrag von chrimo » 11 Mär 2006, 00:24

R2D2 konnte auch nicht menschlich sprechen....
Fangen wir doch mit einem Piezo-Piepser an 8-)
Besser als nichts....
Chrimo
~+++~ath
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#§%$"=?`!

Tobias78
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"Hören"

Beitrag von Tobias78 » 11 Mär 2006, 02:19

Apropros "Hören", ich habe da schon mal mit dem Gedanken gespielt wie es denn währe wenn der Bot 2 (oder mehr) Mikrofone hätte, dann könnte er auf Geräuschquellen zufahren, oder einen "anschauen" wenn man mit ihm "redet", somit also "intelligentes" Verhalten vorgaukeln.

chrimo
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Beitrag von chrimo » 11 Mär 2006, 11:05

Schau dir mal meinen Avatar (i-Cybie) an.... das Ding hat solche Eigenschaften und
ist seit mehreren Jahren der Hit bei den Kids 8-)
Chrimo
~+++~ath
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Atomos
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Beitrag von Atomos » 11 Mär 2006, 14:25

chrimo hat geschrieben:R2D2 konnte auch nicht menschlich sprechen....
Der SpeakJet-Chip kann diese Geräusche auch erzeugen. Auf der dortigen Webseite kann man sich ein paar Beispielgeräusche anhören - sehr roboterartig ;-).

Gruß
Thomas

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nonverbale kommunikation mit dem bot

Beitrag von inky » 29 Mär 2006, 12:51

hi,
wir können dem bot ja was vorpfeifen, worauf er dann je nach tonhöhe unterschiedlich reagiert - wird bestimmt lustig beim testen.
(meine frau denkt sowieso schon, das ich einen vogel hab, seitdem ich an dem bot bastle)
inky

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Re: nonverbale kommunikation mit dem bot

Beitrag von Tobias78 » 29 Mär 2006, 15:12

inky hat geschrieben:hi,
(meine frau denkt sowieso schon, das ich einen vogel hab, seitdem ich an dem bot bastle)
inky
Also ich steh zu meinem Vogel du auch? :wink:

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SpeakJet

Beitrag von inky » 05 Apr 2006, 16:47

hi,

hat schon jemand erfahrungen mit dem speakjet gemacht?
oder eine andere lösung/idee für sprachausgabe?
(meine frau findet es langweilig, wenn der bot "nur" in der gegend rumfährt)
inky

Erhard Henkes
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Beitrag von Erhard Henkes » 08 Apr 2006, 10:31

meine frau denkt sowieso schon, das ich einen vogel hab, seitdem ich an dem bot bastle
meine frau findet es langweilig, wenn der bot "nur" in der gegend rumfährt
mein Sohn (fast 10) erwartet, dass ein Roboter hört und spricht.
Ich denke, hier liegt das Hauptproblem. Mein Sohn meint ebenfalls, dass es keinen Sinn macht, gegen die japanische Konkurrenz anzutreten. Daher werde ich mich mit dem Hardware-Teil erst befassen, wenn es signifikant mehr kann als ein Fischertechnik-/Lego-Bausatz für 12-Jährige.

Kamera, Sprache, Lernfähigkeit sollte m.E. wirklich sein.

"Rumfahren" ist langweilig für den Betrachter. Für denjenigen, der ein Verhalten entwirft, ist das dennoch interessant. Dafür reicht aber bereits der Simulator. Das geht auch schneller, und man macht sich weniger "lächerlich", weil man weniger Zuschauer hat.

Wie seht ihr das?
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rlishere
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Beitrag von rlishere » 08 Apr 2006, 12:22

... natürlich war auch bei uns zu Hause die erste Frage:
Was kann der denn?

Für langatmige Erläuterungen konnte sich niemand begeistern.
So fragt man sich selber auch, warum machst du das?

Sensorik, Controller und Programmieren waren für mich immer besonders interessant.
Viele einzelne kleine Projekte habe ich neben den beruflichen Dingen bisher gemacht.

Mich hat das umfassende Zusammenspiel von C, Java und realer Elektronik bewogen, an diesem Projekt teilzunehmen.

Es geht ums Lernen.
Es ist eine Plattform für eigene Experimente.
Es wird nicht >fertig< werden.
Es zeigen sich immer Herausforderungen.

Der Bot soll nicht konkurrieren sondern inspirieren.

Bisher flaut das Interesse nicht ab.

Als mittelfristiges Ziel sehe ich Bildverarbeitung und Aktoren
Aber es gibt auch andere interessante Ansätze wie Funkstrecke, Akustik, Ladestation.
Wir werden weiter sehen.

bis dann
rl

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Beitrag von Erhard Henkes » 08 Apr 2006, 13:07

Zusammenspiel von C, Java und realer Elektronik
Der Ansatz mit Eclipse ist hervorragend gelöst.
Was kann der denn? Für langatmige Erläuterungen konnte sich niemand begeistern.

Es ist ein einfaches Basismodell. Der Vorteil ist evtl. die Community, so dass man gemeinsam mit anderen schneller voran kommt und individuelle Probleme schneller gelöst werden.
Mich interessiert momentan der C-Code des Roboters, wobei mir das mit dem Simulator noch ausreicht. Ich warte, bis es die ersten Angebote für zusammengebaute Geräte im Internet gibt, denn der "Bauspaß", ein "vorgefertigtes Modell" nach Plan zusammen zu schrauben/stecken/löten, sollte wirklich nicht die Herausforderung sein.
Gibt es im Internet eine Zusammenfassung für typische Algorithmen für diesen Typ von Roboter?
Es wird nicht >fertig< werden.
Dieser Typ hat aber Grenzen bezüglich möglicher Sensoren/Aktoren.
www.henkessoft.de
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Beitrag von eax » 08 Apr 2006, 17:56

Hi,

nein eine sehr große Herausforderung ist das Zusammenbauen des Bots nicht, soll es ja auch nicht sein.
Aber erstens habe ich eine andere Beziehung zu etwas, das ich selbst aufgebaut habe (wenn auch nach fertigem Design und Plan) und zweitens gibt es schließlich ja auch noch genug Stellen, an denen man rumexperimentieren kann und muss. Das fing bei den Radencodern an, ging beim Maussensor weiter und bei den Abstandssensoren ist sicherlich auch noch einiges drin.
Für mich geht's bei der ganzen Sache vor allem um den Lerneffekt. Sowohl hardware- als auch softwareseitig. Bei der Hardware ging's mir auch nicht nur um das Zusammenbauen, sondern auch um das Design, ich wollte schon wissen, warum jetzt welches Bauteil wo und wie angeschlossen ist. Klar reicht einem dafür der Schaltplan, aber mir persönlich macht es viel mehr Spaß, wenn ich dazu dann auch noch was "in der Hand" habe. ;)
Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es irgendwann mal, einen Bot komplett selbst zu entwerfen. Der c't-Bot ist jedenfalls ideal um mit der ganzen Materie erstmal Erfahrungen zu sammeln. Die dazugehörige Software ist natürlich genauso interessant, aber die Kombination aus Hard- und Software macht es für mich eben noch attraktiver :)

Gruß Timo

juun
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Beitrag von juun » 08 Apr 2006, 18:53

Back to Topic!

Hat jetzt bereits jemand versucht den Soundchip einzusetzen? Ich finde das ist im Moment einer der Erweiterungen mit dem besten Kosten/Nutzen/Aufwand Verhältniss.
Gruss Juun

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