"Erweiterung" Neue Hauptplatine

Erweiterungen zum c't-Bot

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inky
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platinenkosten

Beitrag von inky » 28 Mär 2006, 14:03

hallo upgrader,

einzeln dürfte die platine beim conrad-leiterplattenservice ca. 90eur kosten,
ab 10 stück ca 30 eur.
ab 30 stück ca 18 eur.
ohne e-test(ist verzichtbar), mit stopplack(unverzichtbar)
bin mal davon ausgegangen, das conrad nicht die kreisfläche berechnet, sondern l*b, ungünstigerweise....

inky

achiem
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ATMega als Laderegler

Beitrag von achiem » 28 Mär 2006, 14:53

"hatte hier schon mal vorgeschlagen, den atmega als laderegler für die accus zu verwenden - an meinem bot
schalte ich dafür die ADC-eingänge des atmega mit c-mos-schaltern um (zb.mit ADG736 (=dual-umschalter))
) um die accuspannung (über spannungsteiler 10:1) zu messen. (tiefentladeschutz+ladekontrolle) "

Hallo Inky,
verstehe ich richtig, Du hast den Bot schon so umgeruestet, auch mit entsprechendem Quellcode, daß der ATMega als Laderegler dient ? Daran ware ich sehr interessiert, kannst Du daß mal bitte etwas naeher ausfuehren ?

achiem

twam
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Re: neue platine

Beitrag von twam » 28 Mär 2006, 15:40

inky hat geschrieben:100n an aref sind ok
Okidoki
inky hat geschrieben:wozu eigentlich der aufwand mit dem max887? (statt R1a+R1b+R8 geht auch R1=100k, R2=62k, spart platz :-) )
ein kleiner 3.3V lowdrop-stabi tuts doch auch (bis 100mA), versorgt aus den 5V, damit die verlustleistung im rahmen bleibt. zb XC6201P332PR (SOT89, 250mW gibts zb. bei farnell) oder ein gut erhältlicher LM317+2R(zb. 470 Ohm an out+adj, 820 Ohm adj+gnd)
Den MAX887 hatte ich eigentlich erst für mein Bluetooth-Erweitungsplatine gedacht. Dann ist mir aber aufgefallen das man für SD-Card o.ä, auch 3V3 braucht und daher hab ich das auf die Hauptplatine geschoben. Genommen hab ich den MAX weil er sehr effizient ist. Das Modul brauchte bis zu 150mA IIRC.
inky hat geschrieben:oder sind die 3.3V nur für den servo??? warum den servo nicht mit 5V versorgen und mit der PWM vom atmega auf 67% begrenzen?
das bietet sich auch bei den motoren an, wenn man 6 oder 8 accus verwendet
Die Spannungsversorgung für den Motor/Servo habe ich nicht verändert.
inky hat geschrieben:für die abstandssensoren wäre ein eigener 5V-regler auch nicht übel, wenn noch platz übrig ist.
Auch eine sehr gute Idee! Da müsste man mal die Dimensionierung rausfinden
inky hat geschrieben:hatte hier schon mal vorgeschlagen, den atmega als laderegler für die accus zu verwenden - an meinem bot
schalte ich dafür die ADC-eingänge des atmega mit c-mos-schaltern um (zb.mit ADG736 (=dual-umschalter)) ) um die accuspannung (über spannungsteiler 10:1) zu messen. (tiefentladeschutz+ladekontrolle)
Auf meinem Board is ja schon ein MAX127 zum Überwachen von Spannung, unter anderem der VBatt.
inky hat geschrieben:ausserdem können ein paar zusätzliche analogeingänge auch nicht schaden, 8 sind mir zuwenig.
Man könnte noch einen weiteren MAX127 draufkleben. Der hat den Vorteil das er auch +-10V messen kann und das sehr genau.
inky hat geschrieben:wenn du es nicht eilig mit der platine hast, sollten wir hier noch ein bisschen brainstormen....
Gerne! Daher hab ich ja hier gepostet und nicht erst die Platine geätzt.

inky
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max127

Beitrag von inky » 28 Mär 2006, 16:49

hi twarm,
oops, das ist ja so ein unscheinbares kästchen ganz alleine auf einem blatt....
interessantes teil, besser als mein c-mos-schalter-gefrickel, allerdings teuer (10,-) vorallem, weil ich (noch) keinen in der bastelkiste hab.
mein bot entstand fast ausschliesslich aus vorhandenen teilen, nur die gp2d's & den ir-sensor musste ich kaufen :-(
-hab schon mal 2 samples bei maxim geordert :-)

an allen IC an VSS 100nF nach GND ist nie verkehrt
eventuell in alle adc-leitungen ein RC tiefpass zur störungsunterdrückung?
(1kOhm 1..10nF)

als ersatz für die bs250 hab ich noch einen schnuckeligen dual-p-kanal-fet (bei Farnell)gefunden:
FDC6306P SOT-6 Case, 0.17 Ohm, sehr platzsparend!

-die pullups an SDA/SCL besser 4.7kOhm
-am eingang von IC10 unbedingt 100nF keramik, +eventuell wenn platz 100uF elko

ev. für rxd1/txd1 wandler auf pc-pegel? zb. DS276 (SO8-Case)

irgendwie sind die vielen blätter unübersichtlich

bis dann,

inky

twam
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Re: max127

Beitrag von twam » 28 Mär 2006, 16:58

inky hat geschrieben:hi twarm,
oops, das ist ja so ein unscheinbares kästchen ganz alleine auf einem blatt....
interessantes teil, besser als mein c-mos-schalter-gefrickel, allerdings teuer (10,-) vorallem, weil ich (noch) keinen in der bastelkiste hab.
mein bot entstand fast ausschliesslich aus vorhandenen teilen, nur die gp2d's & den ir-sensor musste ich kaufen :-(
-hab schon mal 2 samples bei maxim geordert :-)
Wo ich wohl meine herhabe... :) Mein Entscheidungsgrund war, das sie auch negative Spannungen messen und ich daher recht einfach die Motorspannung messen kann, weil diese ja nicht auf GND liegen.
inky hat geschrieben:an allen IC an VSS 100nF nach GND ist nie verkehrt
eventuell in alle adc-leitungen ein RC tiefpass zur störungsunterdrückung?
(1kOhm 1..10nF)
Hmm... lohnt das wirklich? So extrem dürfte sich das doch nicht äußern und das würde wohl doch ne Menge Platz brauchen!
inky hat geschrieben:als ersatz für die bs250 hab ich noch einen schnuckeligen dual-p-kanal-fet (bei Farnell)gefunden: FDC6306P SOT-6 Case, 0.17 Ohm, sehr platzsparend!
Den wurde ich mir mal anschauen. Hast du ihn schonmal getestet?
inky hat geschrieben:-die pullups an SDA/SCL besser 4.7kOhm
Klar!
inky hat geschrieben:-am eingang von IC10 unbedingt 100nF keramik, +eventuell wenn platz 100uF elko
OK, ich schau mal was ich hinbekomme.
inky hat geschrieben:ev. für rxd1/txd1 wandler auf pc-pegel? zb. DS276 (SO8-Case)

Würde ich nur bei Bedarf auf eine kleine Platine packen auf der dann auch die D-Sub Buchse kommt. Eigentlich Plane ich meine RS232 für Kamera und Bluetooth einzusetzen und eine Kabelkommunikation mit dem PC ist doch eher selten (nur am Anfang mal zum debugging)
inky hat geschrieben:irgendwie sind die vielen blätter unübersichtlich
Ich fands irgendwann übersichtlicher als ein Rieeeesen großes.

twam

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neue platine

Beitrag von inky » 29 Mär 2006, 11:15

hi twam,

an alle fet's sollte ans gate ein pullup auf Vcc - sonst haben wir das selbe problem wie bei dem L293 - beim flashen eiern die steuerleitungen der
fets in der gegend rum. die FDC6306 schaffen 1.9A (5A peak) aber nur je
0,3-0,5W Verlustleistung!

hi achiem,

ich benutze 12V-bleigel accus, die kann ich mit konstanter spannung(14.3V) beliebig lange laden (Strombegrenzung durch das Netzteil).
Die Spannungsüberwachung durch den atmega benutze ich zur zeit nur als batt-leer-warnung (display+uart)
hab schon fehler gesucht, wo keine waren, weil der bott wegen schlappem
accu rumgesponnen hat....

inky

edit: die motorspannung messen? (PWM!) wozu das?

PumpkinEater
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Re: neue platine

Beitrag von PumpkinEater » 29 Mär 2006, 12:10

inky hat geschrieben: an alle fet's sollte ans gate ein pullup auf Vcc - sonst haben wir das selbe problem wie bei dem L293
Und in die Steuerleitung der FETs, also vor dem Gate, noch einen Widerstand (z.B. 1k). Wenn ich mich nicht täusche, sind die FETs am Eingang hochohmig, so dass der Widerstand nicht stört. Damit bietet er einer gewissen Schutz für den Atmel, falls der FET mal kaputtgeht und dann evt. Vcc auf den Atmel legt.
Gruß
PumpkinEater

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R in Gateleitung

Beitrag von inky » 29 Mär 2006, 12:41

hi pumpkin
bei den fet, die kleinverbraucher schalten, ist ein defekt unwahrscheinlich.
bei den abstandssensoren ist die sache schon kritischer, vor allem wenn
dicke elkos hinter dem fet hängen und der fet zu mager dimensioniert-
ich schalte meine 4 abstandssensoren sicherheitshalber mit einem
IRF9640 (TO220 Case) (hab 1000uF an den sensoren) paralell zum pullup (10k) am gate 1uF, damit der einschaltstom nicht so heftig ist.
inky

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Re: neue platine

Beitrag von twam » 29 Mär 2006, 15:22

inky hat geschrieben:an alle fet's sollte ans gate ein pullup auf Vcc - sonst haben wir das selbe problem wie bei dem L293 - beim flashen eiern die steuerleitungen der fets in der gegend rum.
Die ganzen FETs hängen alle an den PCF8574. Dort sind beim Power-Up alle Ausgänge auf VCC.
inky hat geschrieben:die FDC6306 schaffen 1.9A (5A peak) aber nur je 0,3-0,5W Verlustleistung!
Könnte die Verlustleistung ein Problem werden?
inky hat geschrieben:edit: die motorspannung messen? (PWM!) wozu das?
Man kann die Funktion der Brücke und Drehrichtung der Motoren überprüfen. War aber eher nur eine Idee. Man könnte die Pins auch einfach für andere Dinge freilassen.

Die 100nF/100u am Eingang habe ich inzwischen eingebaut, auch 100nF an AREF gegen GND.
Außerdem habe ich die Schutzdiode noch eingebaut, die ich vergessen hatte.

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pullup

Beitrag von inky » 29 Mär 2006, 16:35

hi twarm,
öps, stimmt ja, die fets hängen ja garnicht mehr am atmega....

die verlustleistung/strompeak ist nur bei den abstandssensoren
relevant - wegen den dicken elkos fließen ja beim einschalten des fet beachtliche ströme - was wiederum die restliche elektronik stören kann(ist auch nicht gut für den elko)- um das abzuschwächen, hab ich die einschaltzeit künstlich verlängert was aber den fet mehr stresst - kann sein, der FDC6306 überlebt es, wenn nicht, passt auf das sot23 pad aber kein dickerer fet....

inky

oder man macht den elko vor den fet, bei 170mOhm sollte das keine rolle spielen - dann sind die FDC's ok

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Beitrag von twam » 29 Mär 2006, 16:57

Hattest du an einen FDC6306 pro GDP gedacht und dann die Känale parallel zu nutzen, oder insgesamt einen?

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Beitrag von twam » 29 Mär 2006, 18:46

Hallo

Vorschlag: MAX1626 als Voltageregulierung für 5V und 3.3V verwenden (je 1mal). Dann dürfe dank deutlich besserer Effizienz auch die Akkus länger halten. Als externe Beschaltung wird außer einem Leistungsmosfet nicht viel gebraucht: Bild

Meinungen?

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fdc6306

Beitrag von inky » 30 Mär 2006, 12:11

hi twam,
ein 1/2 fdc pro sensor ist ausreichend, 1/2fdc solle auch für beide reichen, wenn der 100u...1000u-elko vor dem fet ist.
wegen der relativ langen verkabelung mit diversen steckverbindungen
sollte man direkt auf der platine der abst.-sensoren einen tantal C mit 10uF (sizeA) an die versorgungspins löten.
(FÜR ALLE DIE ES NICHT WISSEN: BEI SMD-TANTAL-C's KENNZEICHNET DER STRICH DEN PLUSPOL!)

der fdc6306 bietet sich auch für deine max1626 schaltung an - die frage ist nur, ob sich der aufwand wirklich lohnt - wieviel strom brauchen denn vergleichsweise die motoren im org. ct-bot?
(meine saugen ca 2A, da ist der "verbrauch" der restlichen elektrik dann auch egal)

inky

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Beitrag von twam » 30 Mär 2006, 12:31

Im Leerlaufen brauchen meine bei 6V etwa 20mA.

Laut Datenblatt hat er eine Maximalleistung von 1.08W was einem Strom von 180mA entsprechen müsste.

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stromsparbot

Beitrag von inky » 30 Mär 2006, 16:26

hi twarm,

ist ja ein echtes sparschwein, der ctbotmotor. 8)
da saugen ja schon die led's mehr!
wozu sind die eigentlich gut? bremslichter&blinker&lichthupe könnte ich ja noch verstehen :D (ich hab mal auf den shiftregisterschnickschnack bei mir verzichtet, momentan komm ich mit den vorhandenen atmega 128 ports klar, und wenn nicht, ist deine i2c lösung allemal eleganter)

inky

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