Roboter für drinnen und draußen

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lomdar67
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Roboter für drinnen und draußen

Beitrag von lomdar67 » 19 Feb 2007, 07:46

Einen Roboter, der sechs Räder hat und trotzdem Treppen steigen kann, wollen die Forscher des Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) auf der Computermesse CeBIT vorstellen, die vom 15. bis 21. März in Hannover stattfinden wird. Bei dem Roboter handelt es sich um eine neue Variante des so genannten "VolksBot", den das Forschungsinstitut bereits seit einigen Jahren entwickelt und kommerziell vertreibt.

Mit drei, vier oder sechs Rädern haben die Fraunhofer-Entwickler die aktuell erhältlichen Modelle der VolksBot-Reihe unterschiedlich wendig und robust ausgelegt. Nach Angaben des Instituts eignen sie sich je nach Typ für Einsätze in geschlossenen Räumen oder im Gelände. Die Roboter bringen ohne Batterie ein Leergewicht von 13 bis 17,5 Kilogramm auf die Waage und sollen mit 40 Kilo Nutzlast Fußgängertempo (bis zu 1,4 Meter pro Sekunde) erreichen.

Die Roboter kosten pro Stück ab 5.300 Euro. Soll das System für die Ausbildung eingesetzt werden, gelten etwas reduzierte Preise. Damit sind – dem volksnahen Namen zum Trotz – Privatkunden oder Hobby-Robotiker keine primäre Zielgruppe der VolksBots. Die Fraunhofer-Systeme sollen sich eher in Forschung und Lehre nützlich machen – oder bei der Entwicklung von Robotern für konkrete Anwendungen. Denn mit Hilfe weiterer Komponenten aus dem Angebot von Fraunhofer wie einem 3D-Scanner oder einer Rundumsicht-Kamera kann man auf Grundlage eines VolksBot in kurzer Zeit unterschiedliche Prototypen für Machbarkeitsstudien aufbauen und erproben, so das Konzept. Für die Programmierung der Steuersoftware hat Fraunhofer eine kommerzielle Entwicklungsumgebung für visuelle Programmierung industrieller Anwendungen vorgesehen. Zusätzliche Hard- und Software soll über offene Schnittstellen eingebunden werden, das Programmier-Framework lässt sich mit C++-Klassen erweitern.

Nach eigenen Angaben benutzt das Fraunhofer-Institut seinen "Roboter-Baukasten" selbst als Grundlage, um kundenspezifische Lösungen zu entwickeln. Solche autonomen Systeme können automatische Messungen durchführen, ihre Umgebung kartieren – oder überwachen.
Quelle: heise online
Bite my shiny metal ass
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