avrdude findet atmega32 nicht mehr

HOWTOs zum c't-Bot und c't-Sim

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grautvornix
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avrdude findet atmega32 nicht mehr

Beitrag von grautvornix » 22 Sep 2006, 18:33

Hallo

mache gerade meine ersten Gehversuche mit dem ct-bot und hab zunächst erfolgreich
den vorher per CVS ausgecheckten Code gebaut und per avrdude ("make program")
auf den Bot geladen (ueber den BlueMP3-ISP Adapter an dem Stecker bei den vielen LEDs).

Danach habe ich an der main-Funktion mal etwas herumgespielt und beim Laden wurde ich ploetzlich irgendwas gefragt, nämlich dass irgendwelche Bits umgesetzt wurden und ob er diese Bits wieder zurücksetzen wollte, worauf ich mit "yes" antwortete (ich weiss nicht mehr genau welche, aber wohl irgendwelche Fusebits) - seitdem sind alle LEDs auf dem ct-bot dunkel und avrdude gibt folgendes aus:

marc@a32:~/ctbot/cvs/ct-Bot> make program
avrdude -p atmega32 -P /dev/parport0 -c pony-stk200 -U flash:w:ct-Bot.hex -U eeprom:w:ct-Bot.eep

avrdude: AVR device not responding
avrdude: initialization failed, rc=-1
Double check connections and try again, or use -F to override
this check.

Was ist los ? Es kann doch nicht sein, dass ich nur durch ein paar Aenderungen im Sourcecode die CPU abgeschossen habe ... ????
Ich kenne den ATMEGA gar nicht, deshalb frag ich hier mal: wie krieg ich den Prozessor wieder zum antworten ?

Marc

marvin
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Beitrag von marvin » 25 Sep 2006, 17:00

Hallo Marc,

guck mal im Wiki FAQ. Dort steht, was man machen muß, um den AVR wiederzubeleben.

Allerdings ist mir völlig unklar, wie es dazu kommen konnte. Das makefile programmiert lediglich den Flash und evtl. den EEPROM, aber nicht die Fuses. :?

Gruß marvin

Calandriass
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Stromversorgung

Beitrag von Calandriass » 25 Sep 2006, 19:12

Hallo,

wir haben in unserem Roboterprojekt so auch mal nen microprozessor
gecrasht.

bei uns ist die stromversorgung während dem flashen zusammengebrochen

wie man das beheben kann, weis ich leider aber auch nicht...

grautvornix
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schon wieder passiert...

Beitrag von grautvornix » 26 Sep 2006, 16:31

Hallo,

mit den Tips (externer Oszillator an XTAL1) konnte ich die CPU wiederbeleben und habe anschliessend etwas herumexperimentiert, und schon wieder habe ich nach einigen Makes (einfach nur "make" mit dem letzten CVS-Stand) dieselbe Frage gestellt bekommen (d.h. die kommt nicht IMMER) und diesmal (bin ja schlau ;-) auf die Frage mit einem "n" geantwortet. Beim ersten Mal ging das gut, nach dem zweiten Mal (also beim zweiten "make program") ging wieder nixmehr :-(

Irgendwas ist also faul an diesem Makefile oder an meiner Hardware ... ?

Marc

eax
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Beitrag von eax » 26 Sep 2006, 17:34

Hi,

also wieso das makefile die fusebits umsetzen sollte, ist mir auch ein Rätsel, aber wie genau lautet denn überhaupt diese Frage, die du da manchmal bekommst?

Gruß Timo

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Beitrag von grautvornix » 26 Sep 2006, 18:17

Kann ich im Moment nicht sagen, aber ich trag es evtl. nach. Das ist auch glaub ich nicht so wichtig, weil ich gemerkt habe, mit Ponyprog (2.06) unter Windows passiert wohl dasgleiche: aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund sind manchmal - wenn ich die Fusebits zurücklese - alle Häkchen gesetzt, einmal auch nur die Häkchen in der obersten Zeile.
Und das, obwohl ich die eigentlich überhaupt nicht anfasse ("Security and Configuration Bits") - bis auf das erste Mal wie im Artikel beschrieben.

D.h. es liegt wahrscheinlich gar nichtmal am makefile unter Linux, sondern hat wohl eine andere Ursache - evtl. doch Hardware ? Wann das genau passiert und wovon das genau abhängt, habe ich noch nicht herausgefunden.

Das Schreiben mit Ponyprog funktioniert auch extrem unzuverlässig (es meldet oft "write failed"), aber ich glaub, diesbzgl. gabs mal eine FAQ irgendwo, mal auf die Suche machen.

Also, ich werde die Frage - falls nötig - in ihrem genauen Wortlaut später hier nochmal zitieren.

Marc

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