Probleme mit den Sharp GP2D12

Alles zum Thema Sensoren

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QuisaZaderak
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Beitrag von QuisaZaderak » 17 Mär 2006, 10:39

Weiß auch jemand zu meinem Problem einen Rat?
"Stimmt es, daß die Arbeit am Computer dumm macht?" - "Sie haben nichts zu befürchten. Computer können einen wahnsinnig machen, aber nicht dumm."

inky
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Beitrag von inky » 17 Mär 2006, 10:41

"An den Pins 2 und 3 liegt ohne Sensoren 5,01V an. Wenn ich einen Sensor anstecke, liegen 4,80V an, wenn beide Sensoren dran sind ist jeweils 4,60V messbar. Vcc bleibt aber beim Spannungswandler bei 5,01V."

4,6V sind zuwenig, entweder TR1 durch typ mit kleinerem Ron verwenden
(pinbelegung beachten! ist meist G-D-S, beim BS250 glaub ich D-G-S )oder mehrere BS250 parallel zusammenlöten.

zum testen erst mal überbrücken -
was passiert an pin 1 vom sensor?
inky

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Beitrag von QuisaZaderak » 17 Mär 2006, 11:04

An Pin 1 liegen (wenn TR1 nicht überbrückt ist) ca. 2,5V gegenüber Pin 2 an.

Kann ich gefahrlos Pin 1und Pin 3 vom TR1 überbrücken odermuss ich ihn dazu auslöten und Drahtbrücke stattdessen?
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Beitrag von marvin » 17 Mär 2006, 11:10

Hallo PumpkinEater,

hast du mal versucht ein Bild vom Messpunkt aufzunehmen?
Dort wo das IR-Licht am Objekt reflektiert wird. Mit meiner Digicam ist das nicht zu schaffen. Würde mich interessieren wie unterschiedlich hoch die Messpunkte sind.

Bei meinem Bot ist übrigens der rechte Sensor (vom Bot aus gesehen), der die schlechteren Werte liefert. Dort sitzt die LED oben :?:

Was die Inteferenzen betrifft. Bei anderen Bots, die ich so kenne, gucken die Sensoren selten in die gleiche Richtung nach vorn. Oftmals sind sie auch in einem Winkel überkreuz angeordnet. Das könnte man auch mal versuchen.

Edit:
@QuisaZaderak: den TR1 kannst du problemlos überbrücken.

Gruß marvin

Ansgar
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Beitrag von Ansgar » 17 Mär 2006, 11:39

marvin hat geschrieben:Was die Inteferenzen betrifft. Bei anderen Bots, die ich so kenne, gucken die Sensoren selten in die gleiche Richtung nach vorn. Oftmals sind sie auch in einem Winkel überkreuz angeordnet. Das könnte man auch mal versuchen.
Das halte ich auch für sehr sinnvoll, denn mit den parallelen Sensoren verschwendet man im Grunde einen -- viel mehr als mit einem einzigen Sensor sieht man so nämlich nicht. Die Mechanik des Bots läßt eine Neuausrichtung leider nicht ohne weiteres zu, deswegen habe ich da noch nichts geändert.

Ansgar
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Beitrag von Ansgar » 17 Mär 2006, 11:48

inky hat geschrieben:"An den Pins 2 und 3 liegt ohne Sensoren 5,01V an. Wenn ich einen Sensor anstecke, liegen 4,80V an, wenn beide Sensoren dran sind ist jeweils 4,60V messbar. Vcc bleibt aber beim Spannungswandler bei 5,01V."
Ja, das kommt hin: die Sensoren ziehen 100mA pro Stück mit einem Tastverhältnis von 1/5; der FET hat eine Kanalwiderstand von typ. 9 Ohm, also haben wir einen Spannungsabfall von etwa 1V, gemittelt über eine Periode sind das dann 200mV pro Sensor.
4,6V sind zuwenig, entweder TR1 durch typ mit kleinerem Ron verwenden
(pinbelegung beachten! ist meist G-D-S, beim BS250 glaub ich D-G-S )oder mehrere BS250 parallel zusammenlöten.
Wenn man schon mehrere FETs verwendet, halte ich es für sinnvoller, nur die Gates zu verbinden, aber je einen Kanal pro Sensor zu nehmen. Dann spürt nämlich jeder Sensor nur die Spannungseinbrüche, die er selbst verursacht.

Ich habe auch mal ein bißchen nach passenden Ersatztypen gesucht und den BSP613 P gefunden. Der ist bei Conrad im Programm und hat ein RDS von 130 mOhm. Wenn sie den im Laden dahaben, werde ich am Wochenende mal ein bißchen experimentieren.

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developer

Beitrag von inky » 17 Mär 2006, 13:48

hi melwood,
wo find ich die erwähnte "ct-Bot Devel-Liste"
grüsse
inky

hi ansgar,
parallelschalten von mehreren BS250 aber einfacher - keine zusätzlichen strippen und das vorhandene teil muss nicht ausgelötet werden.
(ich kann auch flohbeine aneinanderlöten, aber für manche ist das sicher ein problem)
inky

lomdar67
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Re: developer

Beitrag von lomdar67 » 17 Mär 2006, 14:12

inky hat geschrieben:hi melwood,
wo find ich die erwähnte "ct-Bot Devel-Liste"
http://www.ctbot.de/forum/viewtopic.php?t=204 :-k

melwood
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Beitrag von VDX » 17 Mär 2006, 16:36

... ein Tip für diejenigen, welche die IR-Sensoren 'schielen' lassen wollen:

statt der 3mm-Schrauben, können die Sensoren auch mit langen 2mm-Schrauben oder Gewindestangen befestigt werden - dann hat man in den Löchern genug Spiel, um die Sensorgehäuse mit angeklebten Keilen/Abstandshaltern Links und Rechts nach Innen oder Außen schielen zu lassen ...

Ciao, V2

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Beitrag von PumpkinEater » 17 Mär 2006, 18:43

Zu den niederfrequenten Störungen:

Ich habe nun mal beide Sensoren abgebaut und nach links und rechts schauen lassen (Abstand zum nächsten Objekt "unendlich, also außerhalb der Reichweite). Mit ganz bestimmten Winkeln verschwindet das niederfrequente Gezappel auf dem Oszilloskopbild !! Es handelt sich also um eine optische Störung, wahrscheinlich durch Reflexionen oder Interferenzen zwischen den beiden Sensoren (wie bereits vermutet). Daraufhin habe ich die Sensoren wieder normal festgeschraubt und vor den Sensoren eine Klopapierrolle und eine Pappschachtel angebracht, und das Gezappel war ebenfalls weg (alles sehr unstabil). Optisch nicht schön, aber erweiterbar :lol: :lol: .

Und weiter geht's ...
Dateianhänge
papppatch.jpg
Hier ein erster Papp-Patch ;-)
(12.24 KiB) 420-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von PumpkinEater am 18 Mär 2006, 07:56, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
PumpkinEater

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Beitrag von rlishere » 17 Mär 2006, 21:46

Ich hab das noch nie mit Photohalbleitern probiert,
aber man könnte mal zwei um 90° verdrehte Polarisationsfilter versuchen.

rl

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Beitrag von FireFox » 17 Mär 2006, 22:35

Schicken die beiden nicht schon selbst polarisiertes IR-Licht?

Oder meine ich da etwas falsch gelesen zu haben?
Man weiß es nicht - man wird es erforschen! Aber ist es denn auch wissenswert? - Man weiß es nicht!

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Beitrag von rlishere » 17 Mär 2006, 22:42

hab ich was überlesen, oder ich hab kein vollständiges Datenblatt ???

Wenn es tatsächlich so ist, könnte man einen Sensor mal probeweise 90° kippen.

rl

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Beitrag von Nightwulf » 17 Mär 2006, 22:44

Hi,

nachdem all das Gebastel mit Kondensatoren etc.pp. an den Distanzsensoren nichts gebracht hat, hab ich jetzt folgendes gemacht:

1. ich habe die Sensoren nicht festgeschraubt sondern mit doppelseitigem Klebeband (hier Klebegummis) fixiert. Wer genau hinsieht, kann das auf dem Bild erkennen. Seit dem habe ich einen unendlichen Widerstand zwischen Alu-Träger und Sensorgehäuse. Die Werte hüpfen auch nicht mehr so stark.

2. habe ich meinem Bot "Scheuklappen" aus matt-schwarzem Bastelkarton verpasst. Nun klappts auch auf hellen, glatten Oberflächen ganz gut :)

Gruß,

Nightwulf

Bild

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Beitrag von rlishere » 17 Mär 2006, 22:53

Ich kann ja selber nicht gucken, weil ich noch keinen Bot habe, aber ...

könnte es sein, daß IR-Licht des einen Sensors durch das Gehäuse direkt rüber zum anderen Sensor gelangt.

Vielleicht könnte man mit einer empfindlichen Kamera was sehen, oder es klebt mal jemand einige Lagen Isoband direkt um die Gehäuse.

rl

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