Radencoder....

Alles zum Thema Sensoren

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thorsteng
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Beitrag von thorsteng » 11 Mär 2006, 20:55

Hi,

nocheinmal eine Frage zu dem Tip mit der Digicam.
Wenn ich mit meiner Digicam ( auf dem LCD ) auf den Abstandssensoren
sehe, kann ich keine Leuchten der Sensoren sehen... ???

Trotzdem funktionieren sie ganz passabel. Na ja bis auf den rechten.
Der hat ein wenig Schluckauf:-)

Werd' jetzt mal die Kondis einbauen, die Senoren isolieren und dann mal
sehen was so passiert.

Gruß

Thorsten

FireFox
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Beitrag von FireFox » 11 Mär 2006, 23:06

Bei meinen Sensoren sah man den hellen Punkt auch erst im wirklich dunklen Raum gut.
Auch wenn nur der Monitor geleuchtet hatte, war der Punkt schwer bis gar nicht zu erkennen.

Dass der Punkt so dunkel ist spricht ja dafür, dass er schöb wenig Strom zieht ;-)
Man weiß es nicht - man wird es erforschen! Aber ist es denn auch wissenswert? - Man weiß es nicht!

VDX
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Beitrag von VDX » 11 Mär 2006, 23:40

Hi Firefox,

... der Punkt sieht dunkel aus, weil die Digicam in diesem IR-Bereich nicht so empfindlich ist und die Leistung pulsierend abgestrahlt wird ...

Wenn du in den Sensor reinschauen willst, mußt du mit der Cam auch ziemlich genau die optische Achse treffen, sonst siehst du nichts (anders als bei den CNY-Dioden, die strahlen - typisch LED - in einem Kegel ab und sind gut zu erkennen) - dann siehst du auch, daß da ganz schön Power dahintersteckt.

Ich nehme an, daß, um etwas Strom zu sparen und vom Umgebungslicht unabhängiger zu werden, die Sensoren nicht konstant leuchten, sondern mit einer spezifischen Frequenz pulsen, so daß Fremdlicht besser ausgegrenzt werden kann - sonst wäre der Strombedarf von bis zu 200 mA (im eigentlichen Peak wohl noch einiges mehr) nicht gerechtfertigt.

Außerdem dürften diese Strom-Peaks für die Dauerresets und die massiven Spannungseinbrüche veantwortlich sein ...

Ciao, V2

QuisaZaderak
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Beitrag von QuisaZaderak » 20 Mär 2006, 17:10

Mein rechter Radencoder Sensor ist trotz ENC_ENTPRELL=20 trotzdem noch chaotisch in den Werten gewesen. An den Encoderscheiben konnte es nicht liegen, da ich ja bereits die optimale Lösung durch V2s Scheiben hatte. Auch verändern des Abstands brachte wenig.

Durch zufall habe ich dann mal mit meinem Zeigefinger den direkten Sichtkontakt zw. Transportfach CNY70 und dem des Radencoders unterbrochen. Und siehe da, ruhe war es mit den Störungen.

Habe jetzt als meine Lösung: Transportfach Sensor per Software disabled und per Software eine Entprellung der letzten 20 Werte.

Hat schon wer mit den Werten der Kondensatoren zum entprellen gespielt. Soll ich als Lösungsmöglichkeit 2x 100nF bei Pin 9 und Pin 5 des 74HC14 jeweils gegen Masse Pin 7 anführen? Oder anderer Wert?
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ITSE
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Beitrag von ITSE » 21 Mär 2006, 00:46

Also ich kann das mit dem Display bestätigen... Sobald man es abzieht, blinkt die LED richtig...

Mit Display, springt der rechte Encoder ziemlich unsinnig rum...

Jetzt weiss ich nicht so recht, ob das wirklich nur ein Anzeigeproblem sein soll.... Ich glaub das nicht so recht..

VDX
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Beitrag von VDX » 21 Mär 2006, 07:24

... möglicherweise werden durch die Warteschleifen für's Display oder irgendwelche Interrupts auch andere Funktionen, z.B. die Radencoder-Interrupts beeinflußt, so daß er zu wenige oder zu viele mitbekommt ...

Ciao, V2

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Radencoder Entprellung via Kondensator

Beitrag von achiem » 21 Mär 2006, 10:34

Hallo,
ich hatte meinen rechten Encoder via Kondensator 22nF entprellt, siehe
http://www.heise.de/ct/foren/go.shtml?r ... m_id=89813

achiem

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Beitrag von thorsteng » 21 Mär 2006, 13:14

HI,

wo hast du die Kondis denn eingebaut. Auf die Hauptplatine oder auf
die Sensorplatinen?

Gruß

Thorsten

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Beitrag von QuisaZaderak » 21 Mär 2006, 13:25

Der beste Platz dazu ist auf der unterseite vom IC 74HC14. Jeweils zwischen den Pins 5 (linker) und Pin 7 (Masse) bzw zwischen Pin 9 (rechter) und Pin 7 (Masse). Da sollte ein kleiner keramischer 100nF ohne Probleme hinpassen.
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Beitrag von PumpkinEater » 23 Mär 2006, 11:08

QuisaZaderak hat geschrieben:Der beste Platz dazu ist auf der unterseite vom IC 74HC14. Jeweils zwischen den Pins 5 (linker) und Pin 7 (Masse) bzw zwischen Pin 9 (rechter) und Pin 7 (Masse). Da sollte ein kleiner keramischer 100nF ohne Probleme hinpassen.
Waren es wirklich 100nF zwischen Schmitt-Triger-Eingang und Masse? Ich hatte das gestern auch mal ausprobiert, aber wenn sich die Räder dann schneller drehten, konnte der Schmitt-Trigger nicht mehr schalten. Ich habe dann in meiner Bastelkiste noch einen 150 pF gefunden, der das Problem beseitigte (bis 1 nF ging's auch noch, aber die Signalspannung am Eingang war schon bedenklich niedrig).

siehe auch hier
Gruß
PumpkinEater

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Beitrag von QuisaZaderak » 23 Mär 2006, 11:16

Ich selbst habe es bisher nur per Software mit ENC_ENTPRELL=20 gelöst. Den Wert von 22nF bzw. 100nF habe ich aus dem Heise Forum bei den entsprechenden Einträgen gefischt. Habe selbst noch nicht damit gespielt...

In dem von dir zitierten sprechen sie z.B. von 22nF.

Werd mich am Wochenende mal drüber machen und verschieden Kapazitäten prbieren...
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alex
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Beitrag von alex » 28 Mär 2006, 12:06

Hi,

bei mir hilft ebenfalls das Display abzuziehen. Dann liefert der rechte Encoder bessere Werte. Sonst nur spinnt er nur (ich kann ihn sogar in eine Position bringen, in der er dauerhaft die Werte hochzählt).

Mit abgezogenem Display wurde auch der Geradeauslauf bei niedrigen Geschwindigkeiten besser.

Ich warte onch auf die Kondensatoren um ein paar Patches auszuprobieren.

Viele Grüße,
Alex

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Beitrag von memnoch » 28 Mär 2006, 13:01

Gleicher Effekt auch bei meinem Bot. Hab leider gestern abend nichts testen können, war einer der 300000 Hanseaten ohne Strom (Blitzeinschläge, Windhose über Hamburg)...
Hat eventuell einer von euch herausgefunden, ob mit der Busy-Bit-Korrektur des LCD (also Auswertung des Busy-Bits und Wegfallen der Warteschleife) der rechte Radencoder besser funktioniert?

Gruß memnoch
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Beitrag von alex » 29 Mär 2006, 20:39

Hi,

habe es auch mit 150pF zwischen Pin 9 und Pin 7 des 74HC14 lösen können. Endlich fährt er geradeaus.

Ein Traum. :D

Viele Grüße,
Alex

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